Atelier Segantini
7516 Maloja
Tel. 081 824 33 54
oder 079 442 27 23
info@segantini.org
Atelier Segantini Maloja

Das Atelier Segantini wurde 1897 als Modell für das grosse Engadiner Alpenpanorama, das Giovanni Segantini für die Pariser Weltausstellung 1900 plante, vorerst in Soglio gebaut. Er liess es in Maloja wieder aufbauen. Der Pavillon hat die typischen Merkmale eines Panorama-Gebäudes: das von oben durch Obergadenfenster hereinfallendes und Licht und das abfallende Dach mit dekorativer Form. Segantinis Riesen-Projekt mit eine grossartig inszenierten Engadiner Berglandschaft, die man von einem in der Mitte gebauten Hügel mit Plattform hätte „erleben“ können, konnte aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden. Das Atelier Segantini diente in der Folge dem Künstler vor allem zur Unterbringung seiner Bibliothek. Segantini hatte es kaum als Malatelier genutzt weil er es vorzog im Freien zu arbeiten. Das Atelier Segantini wurde später von seinem Sohn Marrio rege genutzt um die vielen Segantini-Interessierten aus der ganzen Welt zu empfangen und zeitweise auch um zu malen. 1986 wurde das Atelier Segantini vom Architekten Bruno Giacometti renoviert und dem Publikum als Gedenkstätte und kleines Museum eröffnet.
Giovanni Segantini Private


Die Familie Segantini bietet einer interessierten Klientel exklusive Events im Atelier und Wohnhaus des Künstlers Giovanni Segantini und seiner Lebenspartnerin Bice Bugatti in Maloja an.

Alle Führungen werden persönlich von der Familie Segantini betreut und auf Deutsch, Italienisch, Französisch, Englisch, Spanisch, Skandinavische Sprachen oder Arabisch durchgeführt.

Info: Frau R. Segantini 081 824 33 54 oder info@segantini.org
Um eine frühzeitige Reservation wird gebeten.

Gottardo Segantini

3. Juli 2021 bis 17. Oktober 2021, Mittwoch, Samstag und Sonntag 16-18 Uhr
3 luglio 2021 - 4 ottobre 2021, mercoledì, sabato e domenica, ore 16-18

Giovanni Segantini Mario Segantini
Die Ausstellung setzt die Serie von Präsentationen des Ateliers Segantini fort, die das Ziel haben, Segantini in seinem Umfeld darzustellen. Die Ausstellungen sind klein und fügen sich in die bestehende Atelier-Präsentation (mit Briefen, Fotos, Objekten und anderen Dokumenten) ein. Mario Segantini ist bis heute fast unbekannt geblieben. Mario ist der dritte Sohn von Giovanni Segantini und Bice Bugatti. Er hat sich in Mailand (an der Kunstakademie Brera), in Wien und München künstlerisch ausgebildet. Von ihm werden im Atelier Segantini Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen und Radierungen zu sehen sein. Bilder und Dokumente seines Vaters Giovanni Segantini und seines Bruders Gottardo ergänzen die Ausstellung.

Giovanni Segantini Mario Segantini
Gottardo Segantini contribuì a far conoscere la mitica figura del padre in numerosi scritti biografici e cataloghi d’arte, tenne conferenze in italiano e in tedesco e rese la sua casa di Maloja un punto di incontro molto frequentato da artisti e intellettuali di tutta Europa e oltre. Mario Segantini fino ad ora è rimasto quasi sconosciuto. Di lui espongono nell'Atelier Segantini sculture, dipinti e disegni di eccezionale sensibilità artistica finora mai presentati in pubblico. Inoltre lettere, fotografie e scritti illustrano la sua biografia.

Segantini Briefe

Das Atelier Segantini beteiligt sich am mehrjährigen Projekt der „Segantini-Archive“. Das Projekt dient vor allem dazu, die Dokumente betreffend Segantini zu katalogisieren und zu lagern, es handelt sich hier um Tausende von Schriften, Fotografien usw.! Sie werden sortiert, inventarisiert und digitalisiert damit sie für Wissenschaftler und andere Interessierte verfügbar sind. Das Inventar ist mehrheitlich auf Italienisch. Siehe www.kulturarchiv.ch, "Suche im Archiv“, „Segantini“.

L’Atelier Segantini partecipa al progetto pluriennale „Archivi Segantini“ che si svolge nell’Archivio culturale dell’Engadina alta. Il progetto serve innanzitutto a far conoscere i documenti concernenti Segantini. Migliaia di scritti, fotografie ecc. vengono ordinati, inventariati e digitalizzati in modo che siano disponibili per gli studiosi e altri interessati.  L’inventariazione è in lingua italiana. Vedi www.kulturarchiv.ch, ricerca "Suche im Archiv“, „Segantini“.